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Spukwochenende in Sulzberg (Österreich)

03. - 05.11.2000

Bei strömenden Regen machten sich am Freitagnachmittag 18 Kinder im Alter zwischen 9 und 12 Jahren und 8 Betreuer auf, den Bregenzer Wald zu erobern. Nachdem wir die wunderschön gelegene Hütte erreicht hatten, wurden die Zimmer in Beschlag genommen. Ein in der Hütte ausgelegter "Zeitungsausschnitt" über gewisse Vorkommnisse in der Umgebung erschien uns allen sehr rätselhaft.

Mit verschiedenen Spielen verbrachten wir dann einen kurzweiligen ersten Abend. Als dann in der Nacht der "Sulzberger Geist" das erste Mal am Zimmerfenster der Jungs erschien, war an Schlaf nicht mehr zu denken.

Am nächsten Morgen, nach mehr oder weniger großen Portionen Schlaf, und einem morgendlichen Tischtennisturnier, machten wir uns auf die Gegend zu erkunden. Ab und zu war sogar die Sonne zu erblicken, die Bergspitzen ringsherum waren weiß vom Schneefall in der Nacht. Gestärkt mit leckeren Spaghetti Bolognese führte uns die Schnitzeljagd über Wiesen und Felder, sowohl durch Wasser und Matsch, als auch über recht steile, belaubte und rutschige Waldhänge, die vor allem manchen Betreuern beim Abstieg zu schaffen machten. Da blieb keine Hose sauber! Die Aufgaben, die dabei zu lösen waren, meisterten die Gruppen alle sehr gut. Die Siegergruppe wurde mit "Leckereien" belohnt, zudem wurde der Besitzer der dreckigsten Hose zum Weltmeister der Schmutzfinken gekürt.

Nach der Siegerehrung schnitze sich jedes Kind einen Kürbisgeist. Auf der Treppe standen dann bei Einbruch der Dunkelheit 18 gruselig leuchtende Gesichter, die die Geister vertreiben sollten.

Mit Fackeln und Taschenlampen ausgestattet, brachen wir gemeinsam zur Nachtwanderung auf. Der Weg war mit Fackeln gekennzeichnet und gelegentlich erschien auch unser Geist der Nacht zuvor im Wald. Beim großen Finale wurden dann nach und nach unsere Geister und "Überfaller" enttarnt.

Am Sonntagmorgen wanderten wir dann bei blauem Himmel und Sonnenschein noch in das Nachbardorf, in dem eine schöne Holzbrücke über die Weissach nach Deutschland führte. Wieder zurück in der Hütte stand Packen auf dem Programm, was sich bei den zwischenzeitlich angesammelten Kleiderbergen in den Zimmern als recht schwierig erwies. Der Abschied stand an. Die Zeitungsgeschichte noch aufgelöst, machten wir uns alle, mit sehr vielen schönen Erlebnissen im Gepäck, auf die Heimreise.

Uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht!

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